
27. August 2010
Der Botanische Garten muss bleiben. -Junge Union Chemnitz und Frank Heinrich MdB fordern den Erhalt in jetziger Form und bieten Alternativen zum Einsparungsvorschlag.-
Der Botanische Garten gehört zu den Wahrzeichen unserer Stadt, bietet für Jung und Alt einen Ort um Innezuhalten, aber auch um sich den Wert der Natur vor Augen zu führen.
Die Einrichtung war ursprünglich als Lehr- und Anschauungsobjekt mitteleuropäischer Flora konzipiert Die Pflege der Anlage ist dabei ein Schlüsselelement, um den Mehrwert des Gartens beizubehalten.
Eine vorgesehene Notpflege der Außenanlagen einschließlich der Einsparung dafür verantwortlichen Personals führt zwangsläufig zum Verlust der eigentlichen Kompetenz. "Die vorgesehenen Maßnahmen des Entwicklungs- und Konsolidierungskonzept (EKKO) widersprechen den eigentlichen Aufgaben und Anforderungen eines botanischen Gartens.
Sollte sich die Maßnahme so durchsetzen, wäre es der Anfang von Ende dieser bildenden Einrichtung", so der Vorsitzende der Jungen Union Chemnitz Alexander Dierks.
Alternativen gäbe es genug, bspw. eine verstärkte Unterstützung des Trägervereins wie auch eine verbesserte Einbindung der Chemnitzer Menschen. "Es wäre wünschenswert wenn sich die Verantwortlichen der Stadt mit dem Trägerverein, aber auch Chemnitzer Bürgern an einen Tisch setzen um Lösungsansätze zu diskutieren" führte Dierks weiter aus.
Die Unterstützung des CDU Kreisvorsitzenden Frank Heinrich MdB ist der Jungen Union in dieser Angelegenheit gewiss. "Der Botanische Garten ist ein kulturelles Element in Chemnitz, welches die Generationen verbindet und den Kindern und Jugendlichen die Natur näherbringt. Das Engagement der JU zum Erhalt des Garten ist zu begrüßen und zu unterstützen" so Heinrich.
"Wir freuen uns über die Fürsprache unseres Kreisvorsitzenden und bedanken uns dafür. Wir stehen bereits in engem Kontakt zum Trägerverein und werden am 02.09.2010 zu einer Veranstaltung in der Leipziger Straße 147 einladen, um die Situation zu analysieren und Alternativvorschläge zu präsentieren sowie das Stadtfest nutzen um die Unterschriftenaktion aktiv zu unterstützen", so Dierks abschließend.
Martin Schramm
JU-Pressesprecher


