Sven Krenkel-Laske

Mitglied der Christlich Demokratischen Union (CDU) und der Jungen Union (JU) Chemnitz

Sven Krenkel-Laske

Francis Picabia
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.
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Termine

21. Januar 2012

um 19.00 Uhr
15. Mittelstandsball im Hotel Chemnitzer Hof

Donnerstag, den 02. Februar 2012, um 18.00 Uhr
findet im TechnologieZentrum Dresden
Gostritzer Str. 61-63, 01217 Dresden

ein Podiumsgespräch der MIT-Sachsen zum Thema:
„Strompreise - welche Kostenbelastungen kommen auf sächsische Unternehmen zu, welche Chancen und Risiken bringt die Energiewende für die sächsische Wirtschaft?"

statt.

 

Bundesregierung

CDU Deutschlands - aktuelle Meldungen für CDU-Gliederungen

CDU trauert um die Opfer rechtsextremistischer Gewalt
Anlässlich der morgigen Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt hat CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe erneut deutlich gemacht, dass "braunes Gedankengut, Rassismus und Antisemitismus in unserer Gesellschaft keinen Platz haben".
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Tragfähiges Gesamtpaket für Griechenland vereinbart
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble betonte nach den Verhandlungen der EU-Finanzminister über ein neues Programm für Griechenland, dass Athen nun "auf den nachhaltigen Pfad der Gesundung" kommen könne.
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"Deutschland braucht eine neue Debattenkultur"
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe spricht sich in einem Gastbeitrag für das Magazin Focus für eine neue Debattenkultur aus. Gröhe: "Sonst laufen wir Gefahr, das Vertrauen in zumindest zwei der drei Gewalten unseres Staates dauerhaft auszuhöhlen."
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Joachim Gauck als Bundespräsidenten nominiert
Joachim Gauck ist gemeinsamer Kandidat von Union, FDP, SPD und Grünen für das Amt des Bundespräsidenten. Nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel könne Gauck "wichtige Impulse für die Herausforderungen unserer Zeit und der Zukunft" setzen.
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CDU dankt Christian Wulff für seine Arbeit
Zu dem Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff erklärt der Generalsekretär der CDU Deutschlands, Hermann Gröhe: Die CDU Deutschlands nimmt den Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff mit großem Respekt und Bedauern zur Kenntnis.
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Sven Krenkel-Laske
Fraktionschef Ullrich MüllerFraktionschef Ullrich Müller

05. Oktober 2011


Erklärung der CDU-Ratsfraktion zur Sitzung des Stadtrates am 05. Oktober 2011

 

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren Stadträte, liebe Gäste,

 

kein anderes Thema hat in den vergangenen Monaten die Gemüter vieler Chemnitzer derart bewegt, wie die Diskussion über einen Stadionneubau für den Chemnitzer FC. Wir Stadträte wurden von so vielen Bürgern angesprochen wie selten. Das Thema dominierte wie kein zweites die Leserbriefspalten in den Zeitungen. Das beweist: Sport bewegt die Gemüter – die der Sportbegeisterten und die derer, die damit weniger anfangen können.

 

Dabei geht es hier und heute gar nicht um eine Gegeneinanderstellung einer imaginären Sport- gegen eine imaginäre Kulturfraktion – oder gegen welche Interessengruppe inner- und außerhalb des Stadtrates sonst. Wir sollten niemand gegeneinander ausspielen.

 

Es geht um den Grundsatzbeschluss darüber, ob die Stadt Chemnitz auch in Zukunft dem Profifußball eine Heimat sein will. Dieser kommt schon in sehr kurzer Zeit nicht ohne erhebliche Veränderungen am Stadion in der Gellertstraße aus, die, wenn sie nicht in Kürze wieder Makulatur sein sollen, in einen Stadionneubau münden müssen. In dieser Angelegenheit sind nicht wir in Chemnitz Herr der Lage, sondern das wird uns vom DFB vorgegeben.

 

Meine und auch andere Fraktionen haben sich in den vergangenen Wochen in der Gellertstraße vom schlimmen Zustand des jetzigen Stadions überzeugt. Einige von uns sind ja ohnehin immer wieder Gast bei den Heimspielen des Vereins.

 

Wenn ich nun für meine Fraktion spreche, dann ist allen Mitgliedern in den vergangenen Wochen klar geworden, dass es beim bisherigen Zustand dort nicht bleiben kann, unabhängig davon, ob es sich um einen Fußballanhänger handelt – oder nicht. In der Gellertstraße muss etwas getan werden.

 

Die Auseinandersetzung um das Thema – auch in meiner Fraktion – meistens vor allem geprägt von der Frage der Finanzierung. Und zwar völlig zu Recht. Es gibt Ängste, dass ein Stadionneubau andere Vorhaben der Stadt, z.B. im Schulbereich, gefährden könnte. Wir alle kennen den Sanierungsrückstau allein in diesem Bereich.

 

Da wir diese Ängste beim besten Willen zum heutigen Zeitpunkt nicht ausräumen können, wird die CDU-Fraktion in dieser schwierigen Frage nicht einheitlich abstimmen können. Zu weit auseinander liegen die Hoffnungen und die Befürchtungen, die mit dem geplanten Stadionneubau verbunden sind. Für die jeweilige Entscheidung gebührt jedem Stadtrat Respekt. Niemand hat es sich mit seinem Entschluss leicht gemacht. Viele haben noch bis zum heutigen Tag mit Bürgern und Verantwortungsträgern das Gespräch gesucht.

 

Weil aber eine bedeutende Anzahl von Mitgliedern meiner Fraktion für einen Grundsatzbeschluss zum Stadionneubau ist, haben wir mit anderen Fraktionen einen gemeinsamen Änderungsantrag zur Verwaltungsvorlage eingebracht. Ich selbst werde ihm zustimmen.

 

Chemnitz braucht den Sport wie die Kultur. Wir brauchen einen Ausgleich der Interessen, damit sich jeder wiederfindet. Ein zeitgemäßes Stadion mit beherrschbaren Risiken ist ein Standortfaktor. CFC, Verwaltung und Stadtrat tragen gemeinsam in den nächsten Jahren die Verantwortung, dass Chemnitz diese Risiken bewältigen kann.

 

Jenseits der Beschlussfassung zum Stadion dürfen wir heute erstmals unseren neuen Sozialbürgermeister in einer Ratssitzung begrüßen. Er hat seine Arbeit schon aufgenommen und ist bekanntlich kein Neuling in Verwaltungsfragen. Im Namen meiner Fraktion darf ich Sie, sehr geehrter Herr Rochold, herzlich im Rathaus begrüßen. Ich hoffe auf gute Zusammenarbeit und wünsche Ihnen für Ihre Arbeit alles Gute und ein offenes Ohr für Bürger und Stadträte!

 

-Es gilt das gesprochene Wort.-

 

Quelle: PM der CDU-Ratsfraktion vom 05.10.2011