04. März 2009
Bewerbungsstart zur Aufnahme an Chemnitzer Gymnasien - Wohin mit dem Bildungsdrang?
Eltern Chemnitzer Grundschüler müssen sich seit heute entscheiden, welche Bildungsstätte ihr Sprössling ab Klasse 5 besuchen soll. Dabei fällt vielen Chemnitzer die Entscheidung nicht leicht.
In vielen Familien, die sich in den letzten Wochen, Informationen von den Bildungsstätten einholten, ist die Unsicherheit groß.
Schließlich stellen die Eltern für ihre Tochter oder den Sohn, die Weichen der Zukunft. Insbesondere die Stärken des Kindes aber auch die Schwächen sollten dabei berücksichtigt werden. Der Fehler bei falscher Kindeseinschätzung kann mit schlechten schulischen Leistungen oder gar der Zurückführung aus dem Gymnasium enden.
Kriterium zur Entscheidungsfindung sind natürlich die angebotenen Profile und mögliche Ganztagsangebote.
Dies sollte wichtiger bei der Entscheidung, als die Schulweglänge oder der äußerliche Zustand eines Schulgebäudes sein.
Genauso wichtig sind auch die zweite Fremdsprache und das Vertiefungsprofil ab der 8. Klasse.
An welcher Schule das Kind angemeldet werden soll, können die Eltern frei wählen. Anders als bei den Grundschulen, gibt es bei den Gymnasien und Mittelschulen keine Schulbezirke.
Es kann sein, dass für einige Schulen mehr Bewerbungen eingehen als Kapazitäten vorhanden sind, daher muss ein Zweit- bzw. Drittwunsch angegeben werden.
Ob ein Kind am gewünschten Gymnasium angenommen wird oder nicht, entscheidet die Schulleitung. Dafür benötigen Sie: einen formlosen schriftlichen Antrag zur Aufnahme am Gymnasium, das Original der Bildungsempfehlung, das Original des Antrages von der Sächsischen Bildungsagentur zur Aufnahme am Gymnasium, eine Kopie der Geburtsurkunde sowie eine Kopie der Halbjahresinformation Klasse 4. Die Anmeldefrist endet am 16. März 2009.
Die Mindestschüleranzahl für Gymnasien, ist im Sächsischen Schulgesetz auf 20 festgelegt worden. Zur besseren Orientierung finden Sie nachfolgend zum Download, Chemnitzer Gymnasien im Überblick.
Quelle: Sven Krenkel-Laske
Leitfragen als Entscheidungshilfe.doc
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