29. März 2009
Wir sind das Volk- die gestörte Selbstwahrnehmung der Linkspartei!
Mit einem Kongress unter dem Titel „Wir sind das Volk" versucht die Linke pünktlich zum Superwahljahr 2009 die eigene Geschichte und die der friedlichen Revolution umzudeuten.
Am 28.03.2009 musste es jedem, der auf dem Weg zum morgendlichen Einkauf die Hellerauer Werkstätten in Dresden passierte, die Sprache verschlagen. Denn was man dort sehen konnte, stellte selbst Menschen mit guten Nerven auf eine harte Probe. Unter dem Titel „Wir sind das Volk- die Wende 1989" versuchte die Linkspartei sich auf unverschämte Weise die friedliche Revolution auf die roten Fahnen zu schreiben und gleichzeitig die eigene Verantwortung für 40 Jahre Misswirtschaft und Unrechtsstaat in der DDR zu relativieren.
Um ein Zeichen zu setzen, dass dieses wichtige Kapitel jüngerer deutscher Geschichte nicht einfach der Linkspartei überlassen werden kann, veranstaltete die Junge Union eine Gegenkundgebung. Mit Plakaten aus dem November 1989 und passenden Sprechchören wurde auf die offensichtliche Geschichtsklitterung aufmerksam gemacht. Die Teilnehmer des Linksparteikongresses reagierten z. T. sehr emotional auf die Kundgebung der JU.
Einer der Teilnehmer beschimpfte die Mitglieder der JU gar mit den Worten: „Wenn die Stasi richtig gearbeitet hätte, würdet ihr heute nicht hier stehen", was überdeutlich zeigt, wie wenig die „Genossen" aus der eigenen Vergangenheit gelernt haben. Das verdeutlicht einmal mehr, dass die SED zwar ihren Namen von PDS bis Linke wechseln kann, die Inhalte und Überzeugungen jedoch die gleichen bleiben.
Quelle: Alexander Dierks - Junge Union Vorsitzender Kreisverband Chemnitz




