MP Stanislaw Tillich02. Juni 2009
Unterwegs mit Ministerpräsident Stanislaw Tillich
-Mentorenprogramm im Rahmen der Nachwuchsförderung der Sächsischen CDU-
Über das im Jahr 2008 erhaltene Stipendium als Nachwuchskader für Kommunalpolitiker hatte ich heute die Möglichkeit, unseren Ministerpräsidenten hautnah zu erleben und Einblick hinter die Kulissen zu bekommen.
So fand ich mich um 09.00 Uhr in der Sächsischen Staatskanzlei ein und wurde von M. Franke, dem pers. Referenten des Ministerpräsidenten abgeholt.
Der Referent führte mich in das Büro des MP und erklärte mir die Struktur anhand des Geschäftsverteilungsplanes.
Im anschließenden Gespräch mit dem Büroleiter Herrn Dr. F. Jaeckel, wurden mir die konkreten Tätigkeiten erläutert.
Ebenso hatte ich die Möglichkeit ein Gespräch im Referat 23 SMWA/SMS mit Herrn G. Kamps zu führen. Hier konnte ich einige Problemfälle von Wirtschaftsunternehmen und Jungunternehmen ansprechen und gemeinsame Lösungsansätze erarbeiten.
Gegen 13.00 Uhr ging es dann Richtung Chemnitz/Grüna zur Firmenbesichtigung der Chemnitzer Zahnradfabrik GmbH & Co. KG. Der Geschäftsführer Herr Finger, welcher gleichzeitig Präsident des der VSW (Vereinigung der Sächs. Wirtschaft) ist, zeigte uns dabei die Produktionsanlagen.
Die Firma ist mit ihren Zahnrädern auf dem Geschäftsfeld tätig, wo Standardlösungen nicht mehr funktionieren. Daher gibt es auch keinen Produktkatalog sondern nur Problemlösungen der verschiedensten Kunden.
Der Ministerpräsident sprach nach Herrn Finger zu den Arbeitnehmern und Gästen.
Gegen 16.45 Uhr ging es wieder zurück nach Dresden um am Wirtschaftstag 2009 im ICC (internationales Congress Centrum) eine Grundatzrede des Ministerpräsidenten mitzuverfolgen.
Redeauszüge:
- die Situation in der Sächs. Wirtschaft ist stabil
- Unternehmen nutzen die Rezession zur Mitarbeiterqualifikation und Sichtung neuer Märkte/Absatzfelder
- Auslandsexporte nach Russland haben sich in Sachsen verdreifacht
- die größten Auslandsinvestitionen kmmen aus den USA
- der größte Touristenanteil kommt aus der USA
- 1990 hatten alle neuen Länder die gleiche Ausgangssituation, es sit entscheiden wer diese Länder regiert, die Sächs. CDU unter Kurt Biedenkopf hat dies erfolgreich gemacht und uns zu einem der führenden Bundesländer gemach
- der solide Haushalt früher/jetzt/zukünftig wirft uns nicht as der Bahn
- wir haben nicht an Kindern herum experimentiert und haben eine leistungsorientierte aber sozial gerechte Bildungsmöglichkeit
- die Ansiedlung internationaler Unternehmen fördert die Zulieferer und sichert Arbeitsplätze
- Politik kann nur einen "Raum" für wirtschaftsfreundliches Klima sein
Zitat Merz: "Die Banken sorgen für den Blutkreislauf der Wirtschaft".
- nur mit Fortschritt kann man Wohlstand sichern
- nur mit Gewinn von Unternehmen, kann der Staat Geld/Steuern einnehmen
- die SPD spaltet Unter- und Arbeitnehmer
- für Wachstum bedarf es einen neuen Blick für den Wettbewerb
Zitat MP: "Ein Sportler sagt zur Olympiade auch nicht; die Anderen können es besser, ich trete erst gar nicht an."
Sächsiche Ziele sind, alle Regionen so zu stärken, dass alle davon profitieren können. Eine weitere regionale Wirtschaftförderung soll durch Erhöhung der GA-Förderung gesichert werden.
Nach der Rede wurden drei Wirtschaftsforen eröffnet und der Ministerpräsident besuchte die einzelnen Ausstellerstände.
So, konnte ich im Anschluß mit sehr vielen Eindrücken des Tages meine Heimreise antreten.
Quelle: Sven Krenkel-Laske


