Sven Krenkel-Laske

Mitglied der Christlich Demokratischen Union (CDU) und der Jungen Union (JU) Chemnitz

Sven Krenkel-Laske

Katharine Hepburn
Wenn Liebe in Freundschaft übergeht, kann sie nicht sehr groß gewesen sein.
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Termine

21. Januar 2012

um 19.00 Uhr
15. Mittelstandsball im Hotel Chemnitzer Hof

Donnerstag, den 02. Februar 2012, um 18.00 Uhr
findet im TechnologieZentrum Dresden
Gostritzer Str. 61-63, 01217 Dresden

ein Podiumsgespräch der MIT-Sachsen zum Thema:
„Strompreise - welche Kostenbelastungen kommen auf sächsische Unternehmen zu, welche Chancen und Risiken bringt die Energiewende für die sächsische Wirtschaft?"

statt.

 

Bundesregierung

CDU Deutschlands - aktuelle Meldungen für CDU-Gliederungen

"Wir übernehmen für uns und unsere Nachbarn mehr Verantwortung"
Bundesverteidigungsminister de Maizière sprach mit der Welt über die Münchner Sicherheitskonferenz und die Rolle der Bundeswehr: "Wir sind wie Briten, Franzosen oder Italiener ein größeres Nato-Mitglied in Europa und spielen deshalb eine gewichtige Rolle"
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"Stabilisierung auf dem Arbeitsmarkt"
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen blickte Ende Januar positiv auf die aktuelle Entwicklung des Arbeitsmarktes. "Eine Abschwächung auf dem Arbeitsmarkt ist nicht zu erkennen" so die Ministerin über die Bekanntgabe der neuen Arbeitsmarktzahlen.
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CDU gründet "Plattform Energiewende"
Der Stellvertretende Vorsitzende der CDU Deutschlands, Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, hat mit Spitzenvertretern CDU/CSU-geführter Kommunen im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin über die Energiewende diskutiert.
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"China schaut sehr interessiert auf die EU"
Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht im Interview über ihren China-Besuch und die aktuellen Entwicklungen in der Europäischen Union: "China schaut sehr interessiert auf Staaten, die Teile ihrer Souveränität an eine supranationale Institution abgeben."
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"Fiskalpakt ist wichtiger Schritt zu Stabilitätsunion"
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das informelle Treffen des Europäischen Rates "ergebnis- und erfolgreich" genannt. Im Mittelpunkt der Beratungen standen die Verabschiedung des Fiskalpaktes sowie die Themen Wachstum und Beschäftigung.
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Sven Krenkel-Laske

03. Juni 2009

 

Meine Landkreisbereisung mit Ministerpräsident Stanislaw Tillich

-Tag 2 des Mentorenprogramm im Rahmen des Nachwuchsförderungprogrammes der Sächsischen CDU-

 

Mein Tag begann um 04.00 Uhr, damit ich pünktlich um 06.15 Uhr von der Sächsischen Staatskanzlei aus, die Landkreisbereisung Görlitz wahrnehmen konnte.

Die Bereisung bestand aus fünf Stationen. Diese waren 1. die Keulahütte in Krauschwitz, 2. in Rothenburg der Martinshof des Diakoniewerkes, 3. in Niesky die DB Waggonbau GmbH, 4. in Löbau das Landesgartenschaugelände und 5. in Görlitz das Bürgermeistergespräch.

 

Die Teilnehmer setzen sich zusammen aus: Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Landrat Bernd Lange, Präsident der Landesdirektion Dr. Henry Hasenpflug, Regierungssprecher Peter Zimmermann, Bodo Finger - VSW Präsident, Dr. Andreas Winkler - VSW Hauptgeschäftsführer, Sandra Jäschke Pressesprecherin VSW, Michael Kretschmer MdB, Stephan Meyer - Büro Landrat, Volker Resing - Bistumspresse, Markus Franke - persönlicher Referent des Ministerpräsidenten, Sven Krenkel-Laske - Staatskanzlei

 

1. Station Keulahütte GmbH in Krauschwitz (gegründet im Jahr 1440)

 

Der Generalbevollbemächtigte der VEM-Gruppe Freiherr Ruprecht von Rothkirch und Panthen begrüßte die Gäste. Geschäftsführer Dr. Dietmar Puschkeit stellte das Unternehmen bei einer Gesprächsrunde in der Kantine vor. Anschließend besichtigten wir die Gießerei und die Mechanik.

 

Keulahütte beschäftigt sich hauptsächlich mit Gusserzeugnissen im Trinkwasser-, Gas- und Abwasserbereich, weitere Geschäftsfelder sind Hydranten (oval) und Armaturen, ebenso Spezialgussprodukte für die Antriebstechnik

 

Auch die Keulahütte spürt die Wirtschafts- und Finanzkrise. Der Umsatz ist um 17-19 Prozent zurückgegangen. Ein großes Problem stellt außerdem die steigenden Energiepreise dar, die trotz Investitionen in Energieeinsparungen, einen immens hohen Kostenfaktor verursachen. Es musste noch keine Kurzarbeit angemeldet werden aber die Hälfte der 100 Leiharbeiter mussten entlassen werden.

Die Keulahütte profitiert von ihrem 2. Standbein. Neben dem Maschinenbauguss laufen, auch aufgrund des Konjnkturpaket II, die Erzeugnisse für die Wasser- und Gasversorgung gut. 

2. Station Martinshof Rothenburg Diakoniewerk

 

Der Martinshof in Rothenburg ist mittlerweile seit 111 Jahren als Einrichtung, in der Menschen mit Behinderungen und Benachteiligung betreut und begleitet werden. Anfang dieses Jahres erhielt das Medizinische Versorgungszentrum Martinszentrum gemeinnützige GmbH die Auszeichnung als einer der 365 Ort "Land der Ideen" verliehen. Ausgezeichnet wurde die Idee des Rothenburger Modells, welches Ansätze entwickelt, dem Ärztemangel der Region langfristig entgegenzuwirken.

 

Der Martinshof ist mit seinen 650 Beschäftigten, einer der größten Arbeitgeber der Region. Es gibt 20 Auszubildende, verteilt auf alle Einrichtungen.

Nach der Begrüßung durch Petre-Edith Pietz und Hartmut G. Knippscheer besichtigten wir die Einrichtung unter dem Aspekt Pflege. Eine Wohngruppe mit behinderten Menschen, sowie die klassische Pflege Älterer wurde uns gezeigt. Ein großes Thema sind auch die Schwerstpflegefälle Demenzkranker. Man spricht bei Demenz von einer Behinderung, da es eine bisher nicht heilbare Krankheit ist.

Das Alter betroffener Patienten wird immer jünger.

 

 

3. Station DB Waggonbau Niesky GmbH

 

Seit 1917 ist diese Firma am Markt und hat viele Höhen und Tiefen miterlebt.

2007 musste aufgrund Liquididätsprobleme Insolvenz angemeldet werden.

Seit August 2008 ist die Waggonbau Niesky GmbH ein 100 prozentige Tochtergesellschaft der DB Fahrzeuginstandhaltung und somit ein Unternehmen der Deutschen Bahn AG.

 

Die Begrüßung des Ministerpräsidenten erfolgte durch Herrn Michael Otto Karsten Reinhardt (beide Geschätsführer).

Nach einer kurzen Gesprächsrunde folgte ein Betriebsrundgang und Gespräche mit Jungfacharbeitern.

 

Dem Unternehmen geht es trotz Wirtschafts- und Finanzkrise recht gut und die Auftragsbücher sind bis Oktober 2010 geschrieben. Derzeit wird durch das Auslaufen von Fertigungslinien umgebaut und neue Einbauten vorgenommen.

 

Umweltfreundliche Transporte würden die Auftragslage verbessern. Es werden immer noch mehr Güter auf der Landstraße als über Schienen transportiert.

 

4. Station Löbau - Vorstellung des Geländes der Landesgartenschau

 

Nicht nur grüne Kunstwerke und farbenfrohe Blütenmeere locken jedes Mal die Besucher zu den Landesgartenschauen an. Auch die Idee und das Konzept überzeugen. In Löbau soll ein ca. 20 ha großes vormals industriell überformtes Gelände unter der Prämisse, dauerhaft grüne Erholungs- und Erlebnisbereiche zu schaffen, bis 2012 umgestaltet werden.

 

Bürgermeister Dietmar Buchholz begrüßte die Gäste und stellte das Projekt bei einer Begehung eines Teils des Landesgartenschaugeländes vor. Der Ministerpräsident übergab den Zuwendungsbescheid für eine Revitalisierung des Geländes - Tiefenentrümmerung von rund 550 TEuro.

 

Insgesamt werden die Stadt Löbau und der Freistaat Sachen 9 Mill. Euro in die Landesgartenschau 2012 investieren.

Das Finale mit Bundeskanzlerin Angela Merkel

 

Zum Abschluß meines Mentorenprogrammes nahm ich nun an der Wahlveranstaltung für die Kommunal- und Europawahl in Görlitz teil. Zwischen Sonnenschein und geöffneten Himmelsschleusen kamen Hunderte bis Tausende Görlitzer und Angereiste zu der Veranstaltung.

In der ersten Reihe hinter der Presse konnte ich Hautnah die Ankunft, Rede und Abfahrt unserer Bundeskanzlerin mitverfolgen.

 

Ich habe einige Teile der freien Reden aufgezeichnet und stelle sie hier zur Verfügung. Das Bad in der Menge wurde mit einer kleinen Autogramm-Stunde gepaart. Ich habe mir ebenso eine solche abgeholt. Herr Tillich stellte mich der Bundeskanzlerin als sein heutiger Praktikant vor. So ähnlich kann man es ja sagen. ^^ 

Durchgefroren, durchnässt aber im Herzen warm und motiviert habe ich den 2. Tag um 19 Uhr beendet. Eventuell kann ich in den nächsten Monaten die gemachten Erfahrungen noch einmal intensivieren.

 

Quelle: Sven Krenkel-Laske