© dpa - Report20. Juni 2009
Bundestag beschließt Gesetz zur Patientenverfügung
Nun muss man erklären: Ich möchte leben!
Zur Parlamentsentscheidung über ein Gesetz zur Patientenverfügung erklärt
Daniel Kästner, stellvertretender Landesvorsitzender der Christdemokraten
für das Leben e.V. (CDL) Dresden:
"Der gegen den Rat der medizinischen und ethischen Experten und
gegen die Stimmen der Union beschlossene Gesetzentwurf des
SPD-Abgeordneten Stünker würde besonders für die bisher weit über 90% der Bundesbürger, die keine Patientenverfügung haben, eine wesentliche
Änderung der Rechtslage, praktisch deren Umkehrung, bewirken.
Es ging der SPD offensichtlich nicht um das Wohl der Menschen, sondern um
den Sieg in der Abstimmung. Die SPD ordnete damit das Grundrecht auf Leben
ihrer Wahltaktik unter. Eine Partei, die so handelt, sollte das Wort sozial
aus ihrem Namen entfernen und von Christen nicht mehr gewählt werden!"
Wer in Zukunft sicher sein wolle, dass er, z.B. nach einem schweren
Verkehrsunfall in Wachkoma gefallen, noch lebenserhaltend behandelt würde,
sollte immer ein Schild umhängen haben, auf dem sein Patientenwille steht:
Ich möchte leben!
Kästner appelliert an den Bundespräsidenten, diesen Schaden vom deutschen
Volke fernzuhalten und dieses Gesetz nicht zu unterzeichnen.
CDL ist eine Lebensrechtsinitiative innerhalb der CDU/CSU und Mitglied im
Bundesverband Lebensrecht (BVL).
Quelle: PM Daniel Kästner - CDL


