25. Mai 2009
Bürgerliches Engagement gleich Nazi? - Wahlextremismus hautnah
-Rechte und Linke Gruppen verdeutlichen einmal mehr Ihre Demokratiefeindlichkeit-
Im Rahmen des StayRebel-Festivals am 23.05.2009 im Park der Opfer des Faschismus demonstrierten die Linken erneut, dass sie in der Demokratie nicht ihre Heimat sehen.
Diverse linksextremistische Gruppen wie die Antifaschistische Aktion Karl-Marx-Stadt, aber auch die Rote Hilfe (unterstützt durch die Linkspartei) sahen die Veranstaltung als ihr Instrument zur Verunglimpfung unserer Demokratie und des bürgerlichen Lagers.
Workshops unter dem Motto bspw. „Aussageverweigerungskampagne" oder „Neoliberalismus - Eine Deutsche Wertarbeit" symbolisieren ein Kuriositätenkabinett ohne gleichen. Belanglos erschiene dies alles, wenn nicht zu diesem Zeitpunkt eine Internetseite aufgetaucht wäre, die "getarnt"(?) als linke Seite, mit einer bisher nie dagewesenen Diffamierung von CDU und FDP einherginge.
Da werden ehrenamtliche Chemnitzer CDU und FDP Politiker im Internet mal eben als Nazi-Schweine öffentlich beleidigt und die linke, gewaltbereite Anhängerschaft, zu Aktionen gegen diese mobilisiert.
Rhetorik ist das eine, aber mit dem Herunterreisen von Wahlplakaten und der Ankündigung von Hausbesuchen mit "geeigneten Werkzeugen" ist eine Grenze überschritten, die nachdenklich macht. Dem entsprechend ist die Erstattung von Strafanzeige seitens der Betroffenen nur folgerichtig.
Ob es nun eine Autonome Antifa Chemnitz (AAC) gibt, dies eine Fake-Seite des rechten Lagers zur Stimmungsmache gegen links ist oder eine Vortäuschung von AAK ist, werden die Behören noch ermitteln.
Die Antifa Organisation ist keineswegs eine Fraktion von Laien, welche ganz Naiv mit gemäßigten linken Gedankengut spielen und sich sicherlich vor solchen Zwischenfällen zu schützen weiß.
Wenn es sich um eine "getarnte" Internetseite handelt, ein sog. FAKE von politisch rechts stehenden Personen, vermutlich aus dem Umfeld des "Freien Netzes", haben wir mit einer neuen Qualität von Wahlextremismus zu kämpfen.
Die Junge Union fordert die Einstellung solcher Ankündigungen und Aktionen, denn nur ein vernünftiger politischer und v.a. demokratischer Diskurs zeigt, dass Deutschland in der Demokratie angekommen ist.
Wie bei der „antinationalen Parade" in Berlin wird deutlich, dass linksextremistische Gruppen wie auch die Linkspartei keine Demokraten sein wollen!
Es ist schon erstaunlich wie sie Toleranz verlangen, selber aber keine besitzen.
Das Hufeisenprinzip wird so anschaulich untermauert. Die Rhetorik und Vorgehensweise der politischen Extreme sind nahezu identisch und beweisen einmal mehr die Gefahren des Extremismus, von rechts wie von links.
Quelle: PM Junge Union Chemnitz - Martin Schramm, ergänzend fett gedruckt: Sven Krenkel-Laske
Mittlerweile wurde diese Internetseite gelöscht, hier die Details:
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Ergänzung zur Zugehörigkeit von AAC und dem Blog Naziklatschen
Heute erreichten mich folgende Zeilen, der AAK zu meinem Beitrag:
Sehr geehrter Herr Laske!
Es ist verständlich, dass sie über die Anfeindungen Ihrer und anderer Personen auf der vermeintlichen Antifa-Internetseite "Naziklatschen.blogsport.de" verletzend und ungerechtfertigt finden.
Ich möchte sie aber hiermit darüber informieren, dass besagte
Internetseite ein sog. FAKE von politisch rechts stehenden Personen, vmtl. aus dem Umfeld des "Freien Netzes" ist.
Die dahinter stehende Absicht dürfte dabei nur allzu klar sein. Auch wenn die Chemnitzer "Antifa" nicht zu Ihren engsten politischen Freunden gehört, ist derart niveaulose Hetze und Aufrufe zur Gewalt schlicht nicht deren Stil, wie man auch auf der "echten", d.h. offiziellen Seite (aaK.blogsport.de) leicht nachvollziehen kann.
Ich bitte Sie, besagte Vorgänge möglichst objektiv zu prüfen statt nur dem bloßen Augenschein zu trauen, denn sonst hätten die für den FAKE Verantwortlichen ihr Ziel erreicht.
MfG
Danke für die offene Antwort, unbekannter Verfasser für AAK.
Nach Abschluss der Polizeilichen Ermittlungen, werde ich mich erneut äußern!
Leider wurden die polizeilichen Ermittlungen gegen die unbekannt gebliebenen Täter bereits eingestellt.
Die Herkunft der Seite war international verschleiert und hat somit der Polizei unlösbare Rätsel hinterlassen.
Generell haben wir von der Jungen Union, eine verstärkte Präsenz ähnlicher Maßnahmen und extremistische Mobilmachung im Worl Wide Web festgestellt.
Dies verurteilen wir und appelieren an eine demokratische Auseinandersetzung mit den jeweiligen Themen.



