Antrag zur Standortprüfung, Sanierung und Konservierung der Schillingschen Figuren von Rot-Rot-Grün nicht gewollt

Die Vielzahl der Reaktionen der Chemnitzer Bürgerinnen und Bürger in den letzten Wochen hat gezeigt, dass es in der Chemnitzer Bevölkerung ein großes Interesse in Bezug auf einen neuen Standort für die Schillingsche Figuren „Vier Tageszeiten“ gibt. Diese breite Zustimmung ist eine Bestätigung für die Richtigkeit des Prüfantrages der Fraktionsgemeinschaft CDU / FDP, der darauf ausgerichtet war, für die Schillingsche Figuren „Vier Tageszeiten“ einen Aufstellungsort zu finden, der auch von einer breiten Mehrheit in der Stadt mitgetragen wird. Zu einer Abstimmung ist es nicht gekommen. Vielmehr hat man unter fadenscheinigen Argumenten diese Abstimmung verhindert und den Antrag in den Kulturausschuss verwiesen.

Fraktionsvorsitzender Tino Fritzsche sagt dazu: „Die politische Kultur im Stadtrat hat in den letzten Monaten massiv gelitten. Eine sachbezogene Diskussion findet immer weniger statt. Vielmehr wird versucht, künstlich geschaffene Mehrheiten als Demonstration der Macht zu präsentieren. Das eigentlich Bedenkliche dabei ist, dass für wichtige Themen wie Innenstadtentwicklung keine eigenen Vorschläge von „rot-rot-grün“ kommen.“

Stadträtin Almut Patt äußert sich enttäuscht: „Der Prüfauftrag hatte alle Entscheidungsmöglichkeit beinhaltet. Das Ergebnis hätte zwangsläufig durch den Kulturausschuss gehen müssen. Letztendlich ist die Ablehnung ein Offenbarungseid dafür, dass sich Inhalte rücksichtslos der Parteidisziplin unterzuordnen haben.“

About