Umsetzung der Parkraumkonzeption muss mit neuem Parkleitsystem verknüpft werden – innovative Chemnitzer Lösungen nutzen

Ab der kommenden Woche wird die vom Stadtrat beschlossene Änderung der Parkraumkonzeption für die Chemnitzer Innenstadt umgesetzt. Damit einher geht auch die Änderung der Parkgebühren, die nach Willen der Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP und dem eingebrachten Änderungsantrag zur damaligen Vorlage unter anderem für den Parkplatz am Johannisplatz eine Absenkung der Gebühren mitbringt und auf allen Flächen für Kurzzeitparker durch die Verlängerung der ersten Einheit vorteilhaft sein wird.

Wie auch schon im Rahmen Beschlussfassung gefordert, hält die Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP im Zuge der Umsetzung des Konzeptes an der Schaffung eines neuen, innovativen Parkleitsystems fest, damit das neue Parkraumkonzept Sinn macht.

Tino Fritzsche, Fraktionsvorsitzender der Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP, äußerte sich in diesem Zusammenhang wie folgt:

„Die zukünftige Innenstadtentwicklung wird mit der Bebauung der städtischen Baufelder am Tietz, am Johannisplatz und schon bald am Getreidemarkt spürbare Änderungen für die Parkraumsituation mit sich bringen. Umso wichtiger wird es, aus unserer Sicht deshalb, den verbleibenden Parkraum nicht nur so sinnvoll wie möglich zu nutzen, sondern auch den Parkplatzsuchenden dahin zu leiten, wo etwas frei ist. Suchverkehr in der Stadt kostet nicht nur Nerven und Zeit, sondern belastet auch Umwelt und Geldbeutel. Aus diesem Grund möchten wir, dass die Verwaltung im Gleichklang mit dem Abbau des alten Parkleitsystems an der Lösung für ein neues, innovatives und effektives System arbeitet. Die CVAG macht es uns mit ihrem Haltestelleninformationssystem vor, wie man Kunden informiert.

Denkbar wäre auch zunächst mit einem Pilotprojekt zu starten. Beispielsweise gibt es Chemnitzer Unternehmen wie die Intenta GmbH – Sachsens Unternehmen des Jahres 2016 – die Flächenbetrachtung und –auswertung auf Freiflächen vornehmen könnten und an Ausgabesysteme weiterleiten könnten. Ebenso gilt es die Parkhausbetreiber von Kaufhof bis GGG mit ins Boot zu holen.“

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