Petition zum Erhalt des Spielplatz am Rosenhag – Bürgerschaftliches Engagement stärken

Im Rahmen der Stadtratssitzung im September galt es für die Fraktionen unter anderem darüber zu entscheiden, ob und wie man der Petition zum „Erhalt des Spielplatzes inklusive der zwei Tischtennisplatten am Rosenhag Ecke Sandweg“ abhelfen kann. Die Petenten forderten darin, den in der Spielplatzkonzeption als künftig auslaufenden eingeordneten Spielplatz nunmher dauerhaft zu erhalten. Mit Blick auf die Entwicklung der Siedlung und des Stadtteils. Diesem Wunsch folgte zunächst auch die Mehrheit des vorberatenden Petitionsausschusses. Kurz vor der Sitzung reichten die Fraktionen DIE LINKE, SPD-Fraktion und Bündnis 90/ Die Grünen jedoch einen geänderten Beschlussvorschlag ein. Diese hatte zum Ziel die Entscheidung über die Zukunft des Spielplatzes auf eine spätere Vorlage bzw. die Überarbeitung der Konzeption zu verschieben.
Die Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP hatte bereits im Vorfeld der Sitzung einen Änderungsantrag erarbeitet, jedoch mit Blick auf das aus dem Ausschuss bekannte positive Votum zum Erhalt zurück gehalten. Mit Blick auf den Antrag von RRG sah die Fraktionsgemeinschaft die Gefahr, dass aus dem Entscheid eine Hängepartie für den Petenten werden würde. Aus diesem Grund reichte sie den Änderungsantrag ein, der die Petition selbst aufgriff (den Erhalt) und zusätzlich um das durch den Petenten angezeigte Eigenengagement erweiterte. Mit Hilfe von bürgerschaftlichen Engagement, in Form einer Spielplatzpatenschaft, soll der Erhalt der Spielanlage gefördert und damit für die Kleinsten zum spielen und toben gesichert werden.
In der Abstimmung erhielt der Änderungsantrag der Fraktiongemeinschaft eine große Mehrheit – Spielplatz gerettet.

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