RA-507/2017: Verkehrssituation Schulberg in Glösa

Fragesteller: Herr Gordon Tillmann

Mündliche Frage aus der Stadtratssitzung vom 06.12.2017:
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
auf Grund wiederholter Bürgeranfragen zur Verkehrssituation im Stadtteil Glösa (hier: Schulberg, Dorfstraße, Am Berg) bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen:
1. In den Morgenstunden (vor Schulbeginn) kommt es auf der Dorfstraße auf Grund der verkehrsrechtlichen Regelung im Zusammenhang mit dem Ausfahrverkehr aus der Straße „Schulberg“ zu einem Rückstau der in Richtung B107/Chemnitztalstraße fahrenden Fahrzeuge. Teilweise stauen sich die Fahrzeuge bis auf die Straße „Am Berg“ bzw. „Gürtelstraße“, so dass auch der Schulbus davon betroffen ist (Mit der Folge des verspäteten Erscheinens der Schüler).
Ist der Stadtverwaltung die Verkehrssituation bekannt bzw. wurden in den zurückliegenden Jahren Verkehrszählungen in diesem Bereich durchgeführt?
2. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung zur Verbesserung der Verkehrssituation? (Gerade auch mit Blick auf den Schulhausanbau und Kitaneubau dürfte sich mittelfristig ein weiter steigender Verkehr (Bring-/Holverkehr) ergeben.)
3. Ist es möglich im Rahmen eines Verkehrsversuches die temporäre Regelung durch eine Ampel zu organisieren?

Antwort der Stadtverwaltung:
Sehr geehrter Herr Tillmann,
zu Ihrer Ratsanfrage teile ich Ihnen im Auftrag der Oberbürgermeisterin Folgendes mit:

Auf Grund wiederholter Bürgeranfragen zur Verkehrssituation im Stadtteil Glösa (hier: Schulberg, Dorfstraße, Am Berg) bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen:
1. In den Morgenstunden (vor Schulbeginn) kommt es auf der Dorfstraße auf Grund der verkehrsrechtlichen Regelung im Zusammenhang mit dem Ausfahrverkehr aus der Straße „Schulberg“ zu einem Rückstau der in Richtung B107/Chemnitztalstraße fahrenden Fahrzeuge. Teilweise stauen sich die Fahrzeuge bis auf die Straße „Am Berg“ bzw. „Gürtelstraße“, so dass auch der Schulbus davon betroffen ist (Mit der Folge des verspäteten Erscheinens der Schüler).
Ist der Stadtverwaltung die Verkehrssituation bekannt bzw. wurden in den zurückliegenden Jahren Verkehrszählungen in diesem Bereich durchgeführt?

Die Verkehrssituation ist bekannt und wurde bereits im Rahmen der AG „Schulwegsicherung“ des
Tiefbauamtes geprüft. Auf Grund der Zählergebnisse von 11/2014 wurde zur Erhöhung der Schulwegsicherheit ein Fußgängerüberweg (FGÜ) angeordnet.
Der Rückstau in der Zufahrt Dorfstraße am Knotenpunkt Chemnitztalstraße/Dorfstraße hängt mit dem Grünzeitmangel an der Lichtsignalanlage zusammen (Überlastung).

2. Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung zur Verbesserung der Verkehrssituation?
(Gerade auch mit Blick auf den Schulhausanbau und Kitaneubau dürfte sich mittelfristig ein weiter steigender Verkehr (Bring-/Holverkehr) ergeben.)

Zum einen kann der Freigutweg als Bring-/Holverkehrsweg verstärkt genutzt werden. Darüber hinaus ist eine Entspannung des Verkehrsstaus auf dem Schulberg möglich, wenn die Verbesserung des Schulweges mit dem FGÜ auf der Dorfstraße verstärkt genutzt wird.

3. Ist es möglich im Rahmen eines Verkehrsversuches die temporäre Regelung durch eine Ampel zu organisieren?
Die Stauprobleme beschränken sich auf einen sehr kurzen Zeitbereich, vielleicht eine Stunde am Tag. Vor diesem Hintergrund wäre eine Lösung mit Ampel, sowohl temporär wie stationär, unverhältnismäßig, weil eine Ampel hier außerhalb der einen Stunde nicht benötigt wird. Bei einer temporären Ampel im Rahmen eines Verkehrsversuches wären je nach Ausrüstungsgrad mit Kosten von bis zu 2.000 € je Monat (insbesondere Vorhaltung der Ampel) zu rechnen.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Stötzer
Bürgermeister

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