Fraktionsgemeinschaft begrüßt zügige Korrektur des neuen Nahverkehrsplans

Mit der Fahrplanumstellung im Dezember 2017 stellte die Chemnitzer Verkehrs AG (CVAG) als Tochter der Stadt Chemnitz gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Mittelsachsen, in dessen Verbund die CVAG den Öffentlichen Nahverkehr anbietet, um. Dem vorausgegangen war der Beschluss des Stadtrates im Januar 2016 zum „Nahverkehrsplan „Teilraum Chemnitz“ als Bestandteil des Nahverkehrsplans des ZVMS“. Nun, in den Wochen seit dem Praxisbetrieb des ersten Teils des neuen Planes, zeigte sich wo es zwischen theoretischen Stadtratsbeschluss und praktischen Linienbetrieb noch Knackpunkte gibt.
Tino Fritzsche, Fraktionsvorsitzender der Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP, äußerte sich zu den im zuständigen Planungsausschuss vorgetragenen Anpassungen wie folgt:
„In den zurückliegenden Wochen erreichten uns zum neuen Netzplan der CVAG verschiedenste Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern, den Nutzern des ÖPNV, die wir im Weiteren mit der CVAG beraten haben. Verständlicher Weise waren dies im Wesentlichen kritische Anmerkungen, teils individuell aber eben auch ganzer Nutzergruppen, wie beispielsweise aus dem Sportforum. Insofern begrüßen wir es ausdrücklich, dass Stadt und CVAG nicht nur an einer schnellen Lösung sondern auch zügigen Umsetzung dieser arbeiten.“

Falk Ulbrich, Mitglied im Planungs- Bau und Umweltausschuss, fügt hinzu:
„Gerade mit Blick auf die ursprünglich beschlossene enge Verzahnung der Taktung zwischen Bahn und Bus gab es gerade in Altchemnitz große Probleme zwischen Theorie und Praxis. Hier hoffen wir durch die angekündigte Änderung der Buslinie 53 und Bahnlinie C11 eine Lösung im Sinne des Beschlusses zu bekommen. Wichtig wird es auch sein, den morgendlichen Schüler- und Berufsverkehr im gesamten Netz sowohl hinsichtlich der Taktung als auch Verknüpfung abzusichern. Hier bitten wir auch weiterhin um die Hinweise der Nutzer, um reagieren zu können.“

Dr. Dieter Füsslein, Mitglied des Fraktionsvorstandes der Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP, merkt an:
„Wenn wir wollen, dass der ÖPNV gerade im Stadtverkehr eins attraktive Alternative zum Auto wird, dann müssen wir ihn nah am Bedarf ausrichten. Hinzukommend muss er bezahlbar bleiben – für jeden. Mit Blick auf die Bauvorhaben in der City und dem Wegfall von Parkraum, sehen wir für die Angestellten in Handel, Gewerbe und Verwaltung noch Handlungsbedarf, den wir angehen wollen, bspw. durch eine Anpassung des Jobtickets.“

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