Fraktionsgemeinschaft hat Schuljahresbeginn bereits im Blick – Schulweghelfer zum Schuljahresstart

Auch wenn aktuell Schülerinnen und Schüler, sowie ganz besonders die zukünftigen Erstklässler alles andere im Sinn haben, als den ersten Tag nach den Ferien, sollten aus Sicht der Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP zumindest die städtischen Planungen im klaren Kontrast dazu stehen. Aus diesem Grund stellten die Stadträte Gordon Tillmann und Alexander Dierks vertretend für die Fraktionsgemeinschaft eine Ratsanfrage an die Stadtverwaltung. Unter anderem wollen die Räte wissen, ob seitens der Stadt der Einsatz von Schülerlotsen zum Schuljahresbeginn geplant sei.

Alexander Dierks / Fraktionsgemeinschaft CDU/FDPAlexander Dierks, Mitglied der Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP, äußerte sich zur Anfrage wie folgt:
„Schulwegsicherheit ist für uns ein wichtiges Thema, gerade wenn die Wege auf Grund der zahlreichen Straßenbaustellen in der Stadt und damit auch im Umfeld der Schulen nicht nur länger sondern teils möglicher Weise auch schwerer einsehbar, gerade für die Knirpse, werden. Mit den Schulwegbegleitern hatte die Stadt für diese Fälle gute Erfahrungen gesammelt, daran wollen wir natürlich anknüpfen. Ebenso sollte es selbstverständlich für jeden Autofahrer sein, dass es nicht erst zum Schuljahresbeginn heißt: „Fuß vom Gas“.
Denn gerade in Wohngebieten, wie schon mehrfach von mir fürs Lutherviertel angefragt, ist nicht immer der städtisch geplante Fußweg der tatsächlich gegangene Fußweg durch die Kinder.“

Gordon Tillmann, Stadtrat und Mitglied im Schul- und Sportausschuss, ergänzt:
„“Heute schon an Morgen denken.“, ein flapsiger Satz mit viel Gehalt. Es sollte klar sein, dass man – wenn wir das erfolgreiche Projekt der Schulweghelfer aus den Vorjahren weiterführen wollen – nicht am letzten Ferientag nach potentiellen Lotsen und Schulweghelfern suchen sollte. Hilfreich wäre zudem, wenn sie den Kindern ab dem ersten Schultag bekannt seien und so vielleicht auch bei den Einschulungsveranstaltungen zum Kennenlernen einen Besuch abstatten. Insofern sehen wir unsere Anfrage sowohl als Nachfrage als auch Anregung an die Verwaltung.“

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