RA-541/2018: Beschädigung an der Haltestelle Tschaikowskistraße

Ines Saborowski / Fraktionsgemeinschaft CDU/FDPFragestellerin: Frau Ines Saborowski

Frage:
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
vor dem Hintergrund von Bürgerhinweisen aus den Stadtteilen Sonnenberg, Lutherviertel, Gablenz bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen:
1. In welchem Umfang kam es in den zurückliegenden 12 Monaten zu Sachbeschädigungen an und im Umfeld der Straßenbahnhaltestelle an der Tschaikowskistraße?
2. Ist der Verwaltung bekannt inwiefern Täter ermittelt werden konnten?
3. Wurden durch den gemeindlichen Vollzugsdienst an dieser Stelle in den letzten Monaten Maßnahmen durchgeführt (u.a. Platzverweise, Feststellung von Ordnungswidrigkeiten)? Wenn ja welche und mit welchen Feststellungen?
4. Wird der Bereich durch Mobile Jugendarbeit / Streetworker betrachtet? Wenn ja, welche Feststellungen wurden hier ggf. gemacht?
5. Ist der Verwaltung bekannt, in welchem Umfang es in den genannten Stadtteilen in den vergangenen 12 Monaten zu Straftaten (Raub, Diebstahl, Körperverletzung) durch Jugendliche kam? (Wenn ja, bitte in geeigneter Form darstellen.)

Antwort der Stadtverwaltung:
Sehr geehrte Frau Saborowski,
zu Ihrer Ratsanfrage teile ich Ihnen im Auftrag der Oberbürgermeisterin Folgendes mit:
Vor dem Hintergrund von Bürgerhinweisen aus den Stadtteilen Sonnenberg, Lutherviertel, Gablenz bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen:
1. In welchem Umfang kam es in den zurückliegenden 12 Monaten zu Sachbeschädigungen an und im Umfeld der Straßenbahnhaltestelle an der Tschaikowskistraße?
Dazu liegen der Verwaltung keine Kenntnisse vor.

2. Ist der Verwaltung bekannt inwiefern Täter ermittelt werden konnten?
Nein

3. Wurden durch den gemeindlichen Vollzugsdienst an dieser Stelle in den letzten Monaten Maßnahmen durchgeführt (u.a. Platzverweise, Feststellung von Ordnungswidrigkeiten)?
Wenn ja welche und mit welchen Feststellungen?
Maßnahmen des SOD waren an dieser Stelle nicht angezeigt, da keine Ereignisse in Zuständigkeit des SOD vorlagen.

4. Wird der Bereich durch Mobile Jugendarbeit / Streetworker betrachtet? Wenn ja, welche Feststellungen wurden hier ggf. gemacht?
– Regelmäßige Präsenz vor Ort wird durch das „Team Sonnenberg“ insbesondere durch Streetwork-Gänge der Mobilen Jugendarbeit (MJA, § 13 SGB VIII) des Alternativen Jugendzentrums gewährleistet und stetig Kontakte zu Jugendlichen aufgenommen – das Team ist aktuell montags und donnerstags von 15:00 – 18:00 Uhr im Stadtteil unterwegs
– Es wird bedarfsorientiert gearbeitet, d. h. Streetwork-Zeiten können entsprechend angepasst werden
– Beziehungsarbeit ist sehr wichtig, um Vertrauen zu den jungen Menschen aufzubauen und mit ihnen arbeiten zu können – alles erfolgt auf freiwilliger Basis
– Neben dem Streetwork gehören vor allem Beratung und präventive Angebote mit den Jugendlichen zum Handeln der MJA – z. B. auf dem Sonnenberg: gemeinsame Aktionen in den „Bunten Gärten“ oder im September 2018 „Jugend trifft Politik“ auf dem Lessingplatz
– Aktuell gibt es keine Feststellungen oder Beobachtungen der MJA betreffend der Haltestelle Tschaikowskistraße

5. Ist der Verwaltung bekannt, in welchem Umfang es in den genannten Stadtteilen in den vergangenen 12 Monaten zu Straftaten (Raub, Diebstahl, Körperverletzung) durch Jugendliche kam? (Wenn ja, bitte in geeigneter Form darstellen.)
Dazu liegen der Verwaltung keine Kenntnisse vor.

Freundliche Grüße
Miko Runkel
Bürgermeister

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