Rot-Rot-Grün vergibt in Sachen Radwege Titel ohne Mittel – Vorschlag der Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP für Mittelaufstockung abgelehnt

Die Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP hatte im Rahmen der Haushaltsberatung einen auskömmlich gegenfinanzierten Vorschlag für die Realisierung eines Modellprojektes Radschnellverbindungsnetz eingebracht. Ziel des Projektes, welchen Planung und Umsetzung in den kommenden beiden Haushaltsjahren zum Ziel hatte, war die Bildung von langen, durchgängigen Radwegeverbindungen unter der verstärkten Nutzung der Nebenstraßen im Stadtgebiet.

Falk Ulbrich, Mitglied der Fraktionsgemeinschaft und Einreicher des Antrags für die Fraktion, äußerte sich nach der Abstimmung wie folgt:

„Zugegeben, man hat die Entwicklung die sich durch E-Bikes und die damit verbundene individuelle Mobilität für jedermann auch außerhalb des gewöhnlichen Leistungssportleralters unterschätzt. Wenn Bund und Land sich die Förderung von Radautobahnen auf die Fahnen schreiben, sollten wir dazu das Paket abrunden und unser kommunales Radschnellverbindungsnetz ausbauen. Hierzu wollten wir mit einem Modellprojekt Radschnellverbindungsnetz den Grundstock legen. Die Beschlusslage die wir nun nach dem Haushalt haben ist die, dass wir zwar Personal haben, die Radkonzeptionen planen, jedoch keine Mittel um Tatsachen und echte Radwege zu schaffen. Titel ohne Mittel bringen keinem etwas.“

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