Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP fordert Verwaltung beim Thema Straßenbaumaßnahmen in Harthau zur Bürgerinformationsveranstaltungen auf

In den zurückliegenden Jahren hat die Stadt Chemnitz im Zuge Straßentiefbaumaßnahmen große Anstrengungen unternommen, die Vorhaben stets als sogenannte koordinierte Maßnahmen durchzuführen. Dabei ist man bestrebt alle im Straßenbereich beteiligen Vorhabensträger, seien es Wasser/Abwasser, Strom oder Telekomunikation in die Maßnahmen einzubinden, um wiederholten Eingriffe in Straßen und damit verbundene Sperrungen zu vermeiden. Während diese Abstimmung für die jeweiligen Einzelmaßnahmen gelingen, kommt es im Stadtgebiet nun wiederholt zu teils für Dritte fragwürdige Aneinanderreihung von Baustellen, die nicht nur für Anwohner sondern ebenso für die Verkehrsteilnehmer zum großen Problem werden und einen wenig koordinierten Eindruck hinterlassen. Vor dem Hintergrund der für 2019 in Harthau geplanten Maßnahmen, fordert die Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP die Verwaltung auf diese in Informationsveranstaltungen über Planungsstände zu informieren.

Tino Fritzsche / Fraktionsgemeinschaft CDU/FDPTino Fritzsche, Fraktionsvorsitzender der Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP, äußerte sich in diesem Zusammenhang wie folgt:
„Das Beispiel Doppelkreisverkehr in Gablenz und unserer Forderung nach einer Bürgerinformation, mit dem Ergebnis, dass die Verwaltung dieses Vorhaben nochmals prüft, hat gezeigt wie wichtig solche runden sind. Es geht dabei nicht nur darum Akzeptanz zu schaffen, sondern hin und wieder vielleicht auch aus der Abwägung der Möglichkeiten die für die Allgemeinheit beste zu finden. Für Harthau wünschen wir uns dies ebenso und fordern eine Bürgerbeteiligung, initiiert durch die Stadtverwaltung ein.“

Ines Saborowski / Fraktionsgemeinschaft CDU/FDPInes Saborowski, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP, ergänzt:
„Grundhaft ausgebaute Straßen sind genau so richtig und wichtig wie neue Leitungen unter der Straßendecke. Allerdings erwarten wir, dass die Bauvorhaben sinnvoll koordiniert werden. Wir wissen, dass es bei einer Baustelle sehr schnell, wie bspw. beim Kreisverkehr Neukirchner Straße, zu Verzögerungen kommen kann. Wenn man es dann mit einer Kette von Baustellen zu tun hat, entsteht schnell Chaos. Damit diese tägliche Katastrophe verhindert wird, fordern wir umfassende Informationen und Gespräche mit den Beteiligten, allen voran die Anwohner.
Es ist notwendig rechtzeitig miteinander zu reden, um Probleme und Unmut hinterher zu vermeiden.“

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