Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP will Radverkehrskonzeption aus 2013 fortschreiben lassen

Falk UlbrichIn einem am gestrigen Montag eingereichten Beschlussantrag fordert die Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP eine Fortschreibung der 2013 erstellten Radverkehrskonzeption, begleitet durch eine breite Bürgerbeteiligung.
In der Diskussion zum Doppelhaushalt 2019/20 hatte die Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP sich deutlich für eine Verbesserung des Radverkehrs in Chemnitz für jedermann eingesetzt, indem unter anderem mit Hilfe der Planung und Umsetzung eines Modellprojekts ein Radschnellverbindungsnetz realisiert werden sollte. Bereits 2016 hatte die Fraktionsgemeinschaft beim Thema Radwege mit der Hereinnahme der Rabensteiner Viaduktes in die bestehende Konzeption ein Grundstock für die nun durch den Freistaat unterstützte Sanierung und den Ausbau des Bauwerkes zum Radweg gelegt. Ebenso wurde auf Antrag von CDU/FDP für den Radweg im Zwönitztal, bereits im vergangenen Doppelhaushalt, das Geld zur Verfügung gestellt.

Falk Ulbrich, Mitglied der Fraktionsgemeinschaft und Initiator des Antrages begründet den Antrag wie folgt:
„Wir brauchen keine Titel ohne Mittel, wie es zuletzt Rot-Rot-Grün im Haushalt organisiert hat. Eine Stelle schaffen und dann, wie durch unseren Vorschlag eingebracht, diese auch mit Geld für die Umsetzung von Radverkehrsprojekten auszustatten, wäre der richtige und mit Blick auf die Mobilität wichtige Weg gewesen. Unser Gedanke ist es in einer Fortschreibung endlich lange, durchgängige Verbindungen zu entwickeln, speziell unter Nutzung der Nebenstraßen. Um damit Kindern und älteren Menschen, abseits aufgemalter Hauptstraßenradwege, schnelle und attraktive Radwege zu bieten.“

Tino Fritzsche / Fraktionsgemeinschaft CDU/FDPTino Fritzsche, Fraktionsvorsitzender der Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP, ergänzt:
„Wir haben mit dem Beschluss in der vergangenen Woche im Stadtrat für ein Forschungsprojekt der Uni und dem Fraunhofer eine wissenschaftliche Begleitung für unsere Planungen zu Mobilität in der Zukunft gelegt. Damit sollten wir uns jedoch nicht in den Liegestuhl legen und schauen was passiert, sondern uns auch selbst in den Sattel setzen und aufs Tempo drücken. Daher fordern wir die Fortschreibung der in die Jahre gekommenen Radwegekonzeption auf einen aktuellen Stand. Dabei sollen die Chemnitzerinnen und Chemnitzer, als die Nutzer der Radwege, aktiv mitreden.“

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