Fraktionsgemeinschaft fordert: Gebührenzahler darf nicht zum Spielball zwischen ASR und Grünen Punkt werden

In den zurückliegenden Wochen gab es vermehrt Hinweise zu Problemen bei der Abholung sogenannter Leichtverpackungen. Hintergrund sind zum einen die Änderungen des Abholturnus als auch die Umstellung von Säcken für die Abfallprodukte auf Tonnen. Während dies in weiten Teilen das Stadtgebietes bereits gängige Praxis ist, sollte dies nun auf die gesamte Fläche ausgedehnt werden. Das die Umstellung alles andere als reibungslos erfolgte und nun wiederholt die Last auf die Bürger und Gebührenzahler umgelegt wird, ist aus Sicht der Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP keinesfalls der richtige Weg.

Tino Fritzsche
, Fraktionsvorsitzender der Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP, äußerte sich dazu wie folgt: „Wo gehobelt wird, fallen Späne.“ sagt ein Sprichwort. Allerdings gehört es auch dazu, diese im Nachgang zu beseitigen. Das heißt konkret, wenn wir als Stadt bemerken, dass Änderungen nicht wie am Schreibtisch geplant funktionieren, man auch mal vor Ort nach Lösungen schauen muss. Da kann es beim Thema „Gelbe Säcke versus Gelbe Tonne“ auch nicht als günstiges Argument zählen, dass man für die Abholung der „Grünen-Punkt“-Verpackungen nichts bezahle. Allein dies ist schon falsch. Über jeden Einkauf zahlen die
Käufer dies mit dem Produkt mit.“

Insofern sollte man sowohl aus Sicht des Duales System Holding (DSD) als auch des städtischen ASR eine schnelle Lösung finden. Dies kann durchaus auch in einer Fortführung des alten Turnus liegen.“

About