RA-133/2019: Kulturpalast Rabenstein

Fragestellerin: Frau Solveig Kempe

Frage:
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,
vor dem Hintergrund von Bürgeranfragen aus dem Stadtteil bitte ich um die Beantwortung nachfolgender Fragen:
1.) Sind der Verwaltung aktuelle Planungen zum baulichen Ensemble bekannt?
2.) Welchen Stand weißt der (nach Medienberichten bereits 2017) gestellte Bauantrag auf?
3.) Für welchen Zweck werden die Fördermittel für den Denkmalschutz für das Objekt genutzt?

Antwort der Stadtverwaltung:
Sehr geehrte Frau Kempe,
zu Ihrer Ratsanfrage teile ich Ihnen im Auftrag der Oberbürgermeisterin Folgendes mit:
1.) Sind der Verwaltung aktuelle Planungen zum baulichen Ensemble bekannt?
Es ist die Sanierung des Kulturdenkmals beabsichtigt. Dabei soll eine Umnutzung in Wohnungen erfolgen. Im vorderen Bauteil ist die Einrichtung einer Ausstellungsfläche für die Kunstwerke, die sich im Eigentum der Wismut AG befinden, im Gespräch.

2.) Welchen Stand weißt der (nach Medienberichten bereits 2017) gestellte Bauantrag auf?
Der Bauantrag befindet sich derzeit in Bearbeitung. Die letzten Abstimmungen zur denkmalgerechten
Sanierung konnten im Februar 2019 abgeschlossen werden. Sobald die erforderliche rechtliche
Sicherung für die Stellplätze durch den Bauherrn vollzogen wurde und der geprüfte Brandschutznachweis
vorliegt, kann die Baugenehmigung erteilt werden.
Der Eigentümer beabsichtigt einen Baubeginn noch in 2019.

3.) Für welchen Zweck werden die Fördermittel für den Denkmalschutz für das Objekt genutzt?
Es liegen dem Baugenehmigungsamt derzeit weder Anträge auf kommunale Denkmalförderung noch auf Landesdenkmalförderung vor.
Der Eigentümer hat jedoch einen Antrag auf Gewährung einer Bundeszuwendung (BKM) gestellt. Diese wurden ihm in Höhe von 250.000,- € für den Umbau des Kopfbaus zur Wismutgalerie in Aussicht gestellt. Der Freistaat Sachsen hat darüber hinaus eine Kofinanzierung in Höhe von
210.000,- € bereitgestellt.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Stötzer
Bürgermeister

About