Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP weist Chaos-Vorwurf am Schulnetzplan als Populismus zurück

Nachdem in der heutigen Ausgabe der Chemnitzer Morgenpost durch einen fraktionslosen Stadtrat der Vorwurf an die im Dezember einstimmig (mit drei Enthaltungen) beschlossene „Schulnetzplanung für Grund,- Förder- und Oberschulen, Gymnasien und Schulen des zweiten Bildungsweges“ als Chaos-Planung erhoben wurde, weist die Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP dies als Einzelmeinung und plumpen Populismus zurück.

Solveig Kempe, Stadträtin in der Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP und Mitglied im Schul- und Sportausschuss, äußerte sich wie folgt:
„Dem Beschluss der Schulnetzplanung im vergangenen Dezember gingen zahlreiche Beratungen, sowohl in Arbeitsgruppen als auch im Ausschuss voraus. Hier von einem „einzigen Chaos“ zu reden, zudem noch als Stadtrat, der die Möglichkeiten der Beratung und Änderungsvorschlägen hatte und hat, ist einfach nur populistisch und ein schneller Hasch nach Medienöffentlichkeit. Wir bemühen uns im Gegensatz zur schnellen Schlagzeile um eine Lösung vor Ort, gemeinsam mit Schule, Eltern und den verantwortlichen Behörden. Dieser Sachverhalt hätte dem opponierenden Stadtrat auch bekannt sein können.“

Gordon Tillmann, Mitglied der Fraktionsgemeinschaft CDU/FDP und ebenso Mitglied im Schul- und Sportausschuss, ergänzt:
„Als theoretisch erfahrener Politiker, der man hohe Ämter innehatte, sollte man nicht die Populismus-Keule schwingen sondern sich konstruktiv an Lösungs- und Entscheidungsfindungen beteiligen. Mit der Schulnetzplanung, dass dürfte dem Herrn entgangen sein, waren nicht nur Zahlen sondern auch Lösungsansätze bekannt. Dazu sollte man dann aber die Vorlagen lesen und Sitzungen wahrnehmen. Wir sanieren und bauen Schulen. Und wir „kämpfen“ zusammen mit dem LaSuB um die ausreichende Zahl von Lehrern in allen Bereichen, statt nur vor die Kamera fürs Bild zu rennen.“

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